Mit der Errichtung des neuen Denkmals für Heinrich Posthumus auf dem Johannisplatz wurde der dort bisher befindliche Gedenkstein überflüssig. Es galt daher, einen neuen, angemessenen Standort für den historischen Stein zu finden.
Heiko Wendrich, der als betreuender Architekt mit dem Projekt befasst war, unterstützte die Stadt bei der Suche nach einem geeigneten neuen Standort. Die Idee war schnell gefunden: der Schlosspark Tinz – ein Ort der Bildung und des Austauschs, auf dessen Gelände sich heute die Duale Hochschule Gera-Eisenach befindet.
Der rund 2 × 2 × 0,7 Meter große Granitblock mit einem Gewicht von etwa 7,5 Tonnen hat inzwischen seinen neuen Standort auf dem Hochschulgelände gefunden.
Doch damit soll die Geschichte des Gedenksteins nicht enden. Vielmehr soll er auch an seinem neuen Standort an die Geschichte Heinrich Posthumus’ und seine Bedeutung für Gera erinnern. Eine Informationstafel soll künftig über die Geschichte des Steins, seinen ursprünglichen Standort und den historischen Zusammenhang informieren.
So erhält der Gedenkstein nicht nur einen neuen Platz, sondern wird zugleich wieder zu einem sichtbaren Zeugnis der Geschichte – und verbindet die historische Bedeutung von Heinrich Posthumus mit dem heutigen Bildungsstandort Schlosspark Tinz.

Viele Mitglieder des Studentenförderverein Gera e.V. haben geholfen:
Firma NUR-Bau – Fundament und Einfassung
Firma Container Schreiner – Aushub entsorgt, Frostschutz geliefert
Firma BioCleaning – Reinigung der Plastik




















































